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Baccarat für Einsteiger: Klarheit schaffen bei Banker, Punto & Co.

Baccarat für Einsteiger: Klarheit schaffen bei Banker, Punto & Co.

Baccarat wirkt auf den ersten Blick kompliziert, doch die wichtigsten Begriffe sind schnell verstanden – das macht den Einstieg leichter.

Inhaltsverzeichnis

Banker- und Spieler-Wette

Punto und Banco

Die dritte Karte

Kommission und Tie

Wichtige Fachbegriffe

Banker- und Spieler-Wette

Am Baccarat-Tisch stehen dir hauptsächlich zwei Wetten zur Verfügung: Banker und Spieler. Dabei bezieht sich “Banker” nicht auf das Casino, sondern auf eine der beiden Hände, die im Spiel gegeneinander antreten. Die Wette auf den Banker gilt als leicht vorteilhafter, weil sie statistisch häufiger gewinnt – die Gewinnwahrscheinlichkeit liegt bei etwa 45,8 % gegenüber 44,6 % für den Spieler. Doch Vorsicht: Für einen Banker-Gewinn wird meist eine Kommission von 5 % fällig, die den Vorteil etwas schmälert.

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Die Spieler-Wette ist direkter – keine Kommission, aber auch eine geringfügig niedrigere Gewinnchance. Die Einsätze bei beiden Möglichkeiten sind beliebt, da sie klare, einfache Auswahloptionen bieten. Baccarat ist damit eine der wenigen Casinospiele, bei denen die Hauskante für den Spieler relativ niedrig bleibt, was den Reiz ausmacht.

Punto und Banco

Die Begriffe “Punto” und “Banco” stammen aus dem Italienischen und sind die originalen Bezeichnungen für die Spieler- und Banker-Hand. Punto steht für den Spieler, Banco für den Banker. Im europäischen Baccarat wird häufig diese Terminologie verwendet, vor allem in klassischen Casinos und bei Online-Anbietern wie auf der offizielle Duelbits Seite. Dort findest du zahlreiche Varianten von Baccarat, die mit diesen Begriffen arbeiten.

Die klare Zuordnung hilft dir, die Spielabläufe besser zu verstehen – Banco zieht meist als zweite Hand, nachdem Punto seine Karten bekommen hat. Diese Namen sind nicht nur historisch wichtig, sondern helfen auch bei der Kommunikation am Tisch, vor allem wenn mehrere Spieler mitmischen.

Die dritte Karte

Ein Teil, der für viele Einsteiger verwirrend ist, ist die sogenannte dritte Karte. Baccarat folgt festen Regeln, wann eine dritte Karte gezogen wird – du hast darauf keinen Einfluss. Ob Punto oder Banco nach den ersten beiden Karten eine dritte bekommt, hängt von deren Punktestand ab und ist festgelegt.

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Die Regeln für die dritte Karte sorgen für Spannung und beeinflussen die Gewinnchancen. Beispielsweise zieht Punto eine dritte Karte, wenn er nur 0 bis 5 Punkte hat. Banco zieht abhängig von Puntos dritter Karte selbst oder steht. Hier gilt: Je besser du die Regeln verstehst, desto besser kannst du das Spielgeschehen einschätzen.

Übrigens, seit einiger Zeit wird in der Casinowelt auch über die Automatisierung von Baccarat diskutiert – gelegentlich tauchen Berichte wie der Campione Processo auf, der sich mit Spielabläufen und rechtlichen Fragen befasst.

Kommission und Tie

Wie erwähnt, verlangt das Casino bei Banker-Gewinnen eine Kommission, meist 5 %. Diese Gebühr wirkt sich auf deine Nettogewinne aus und sollte nicht unterschätzt werden. Bei einer Spieler-Wette fällt diese Kommission nicht an, was sie für manche attraktiver macht.

Daneben gibt es die “Tie”-Wette, bei der du darauf setzt, dass beide Hände gleich viele Punkte haben. Die Quote dafür ist verlockend, meist liegt sie bei 8:1, manchmal sogar 9:1. Aber die Wahrscheinlichkeit für ein Unentschieden ist mit etwa 9,5 % sehr gering – die Hauskante liegt hier deutlich höher.

Wenn du mehr über rechtliche Folgen und Strafen im Zusammenhang mit Casinoregulierungen wissen möchtest, findest du einen wichtiger Link, der das Thema ausführlich behandelt.

Wette Gewinnchance Hauskante Kommission Typische Quote
Banker 45,8 % 1,06 % 5 % auf Gewinn 1:1
Spieler (Punto) 44,6 % 1,24 % Keine 1:1
Tie (Unentschieden) 9,5 % 14,4 % Keine 8:1 bis 9:1

Wichtige Fachbegriffe

Zum Schluss noch einige Begriffe, die dir am Baccarat-Tisch begegnen werden: “Natural” bezeichnet eine Hand mit 8 oder 9 Punkten nach den ersten zwei Karten – das beste Ergebnis und meist direktes Spielende. “Shoe” ist der Kartenhalter, aus dem die Dealer die Karten ziehen, oft mit 6 bis 8 Decks gefüllt.

Dann gibt es den “Cut Card”, eine Trennkarte, die signalisiert, wann das Kartendeck gemischt werden muss. Und “Standoff” wird manchmal als Synonym für Tie benutzt, also wenn beide Hände gleichauf liegen.

Wichtig zu wissen: Die Punktwertung bei Baccarat ist speziell. Zehner und Bildkarten zählen 0 Punkte, alle anderen Karten ihren Zahlenwert, aber nur die letzte Ziffer zählt – eine Hand mit 14 Punkten gilt also als 4 Punkte.

Wenn du diese Begriffe drauf hast, fühlst du dich am Tisch schnell sicherer. Und denk dran: Baccarat lebt von seinen einfachen Regeln, auch wenn das Drumherum manchmal komplex wirkt.

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